Ohne Kultur geht bei mir nichts!

Freitag bis Sonntag sind meine Kulturtage, an denen ich sehr gerne Ausstellungen, Konzerte oder Theater- und Opernvorstellungen besuche. Höhepunkte im Kulturjahr 2017 waren für mich die Ausstellung „SIBYLLE“ in Rostock, in der es um eine Modezeitschrift aus der DDR ging, der Besuch des Karl-Marx-Hauses in Trier oder der Besuch des Gorki-Theaters in Berlin. Bei uns in der Gemeinde beeindrucken mich immer wieder die Bilder von Gottfried Weider aus Wustermark auf dem Pfarrhoffest sowie die Fotos der dreizehnjährigen Marie Braeschke aus Elstal. Von Jörg Brinkmann aus Elstal hängt ein Aquarell in meinem Büro und von Herrn Lachmund aus Priort steht ein Geschenk als zeitlose Deko in meinem Bad. Im Dezember 2017 erfreute ich mich wieder am Ballett „Der Nußknacker“ in der Deutschen Oper Berlin. Folgend ein Auszug kultureller Höhepunkte aus meinem Leben.

18. Februar 2018

Die Woche endet mit Kultur: Heute durften wir einem wunderbaren Konzert, umrahmt mit 13 Gedichten von Erich Kästner, in der Priorter Kirche lauschen. Stilvoll und amüsant gaben die zwei Musiker Einblicke in ihr Repertoire. Die fast volle und hübsch hergerichtete Kirche bot dafür einen würdevollen Rahmen.

  • Kulturprogramm in der Kirche Priort

4. Februar 2018

Die Woche endet mit Kultur: Das klare kalte Wetter habe ich genutzt, um einen Spaziergang durch den Park Sanssouci in Potsdam zu machen und den Kopf frei zu bekommen. Jede Jahreszeit lässt diese schöne Parkanlage, an deren Rand ich jahrelang studiert habe, anders wirken. Die Sonne tauchte dieser Tage alles in wunderbar warmes Licht, die ersten Frühlingsblumen ließen schon ihre Triebe aus der noch fast gefrorenen Erde gucken und viele Sonnensucher reckten ihre Nasen an allen Winkeln des Parks in den Himmel. Ruhig und friedlich war es.

  • Sanssouci
  • Wasserfläche
  • Weg mit Rankelhilfen

21. Januar 2018

Die Woche endet mit Kultur: Das Bröhan-Museum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus in Berlin Charlottenburg ist ein wahrer Hochgenuss in Sachen angewandter und dekorativer Kunst aus der Zeit um 1900 bis 1930. Besonders erfreute ich mich an den formstarken und farbintensiven Vasen, den eleganten und extravaganten Möbeln aus seltenen Materialien sowie den ausdrucksstarken Plakaten und Zeichnungen.

  • zwei Polsterstühle mit Schreibtisch und Kommode
  • vier gerahmte Zeichungen von Menschen an einer Wand
  • diverse Vasen in einer Vitrine
  • Gerahmtes Plakat an einer Wand
  • drei Jugendstilmöbel aus Holz

13. Januar 2018

Die Woche endet mit Kultur: "Vergessene Denkmale" könnte die kleine Tour genannt werden, die ich am Wochenende rund um den Alexanderplatz unternahm. Erinnerungstafeln, Brückenmedaillons und Gedenksteine, an denen täglich tausende Touristen und Einheimische eher achtlos vorbeigehen, wollten wir erkunden. Bronze, Sandstein, Acryl, Beton, Granit und Eisen waren die Materialien, die uns dabei begegneten.

Die Rechersche im Internet brachte auch nachträglich noch viele weitere Informationen.

  • Gedenkstein von der neuen Nationalgalerie Berlin
  • Brückenmedaillon
  • Wandtafel
  • Skulptur

07. Januar 2018

Die Woche endet mit Kultur: Auf der Burg Beeskow wird derzeit eine einmalige Ausstellung zu Kinderbüchern in der DDR gezeigt. Sehen, anfassen, hören - Die Ausstellung kann auf unterschiedlichen Wegen erkundet werden. Staunen und schmunzeln gibt es inklusive. Was für eine tolle Ausstellungsidee.

  • gerahmtes Plakat zur Woche des Buches 1972
  • Panorama von Kinderbüchern in Schaukästen
  • Panorama von Kinderbüchern in Schaukästen
  • Kinderbücher in Schaukästen
  • Foto des Ausstellungsraumes mit Infostehle und Schaukästen
  • Kinderbücher in Schaukästen

11. Dezember 2017

Die Woche startet mit Kultur: Eröffnung der Ausstellung “Zerstörtes Leben - verlorene Welt” von Andrea Johlige im Kulturzentrum Rathenow. Bewegende Fotos von der Stadt Pripyat in der Sperrzone von Tschernobyl. Mit dabei Jörg Schönberg, Daniel Golze und Karl-Reinhold Granzow.

  • Andrea Johlige im Gespräch mit Besuchern ihrer Ausstellung
  • Ausstellungsbild
  • Galeriereihe

18. November 2017

Die Woche endet mit Kultur: Die Buchautorin Karin Ann Müller aus Münster kam zu ihrer allerersten Lesung ins brandenburgische Priort nach Wustermark. Dort laß sie aus ihren Büchern “Das Lied des Prinzen”, “Tadamun - Für immer Verbunden” und “Liebe, Magie und der Geruch nach Feuer”. Die vielen Fragen des sehr interessierten Publikums beantwortete die Autorin, die seit ihrem 12. Lebensjahr schreibt, so professionell und sympathisch, als ob sie wöchentlich Lesungen anbieten würde. Dabei schreibt die Hausfrau und Mutter nur, wenn ihr danach ist, versinkt aber dann ganz und gar in die Phantasiewelt ihrer Romane.

  • Drei Romane auf einem Tisch liegend
  • Raum voller Zuhörer

15. Oktober 2017

Die Woche endet mit Kultur: „Alles Wasser“ heißt eine Ausstellung im Kultur- und Tourismuszentrum Prieros in der brandenburgischen Gemeinde Heidesee, die heute mit einer gut besuchten Finissage endete. Drei Künstler*innen stellten Malerei und Fotografie aus und ein vierter musizierte dabei. Mit dabei Petra Pitt, eine regionale Kulturgröße, die nicht nur malt und fotografiert, sondern auch moderiert und singt. Ohne solche lokalen und dezentralen Kulturinitiativen, wäre Brandenburg für mich weniger lebenswert.

  • Ausstellungsfoto: Kind und Möwe
  • Galeriepanorama
  • zwei abstrakte Gemälde
  • Musiker vor Gemälden

10. September 2017

Die Woche endet mit Kultur: Noch bis zum 25. September kann im Foyer des ND-Hauses am Franz-Mehring-Platz 1 in Berlin eine sehr tolle Ausstellung über den ersten Menschen im Weltraum, den Kosmonauten Juri Gagarin, sowie die jüngere Geschichte der Raumfahrt, bestaunt werden. Die Ausstellung wurde von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gestaltet. Neben zahlreichen Fotos und Plakaten gibt es auch einen großen Sputnik aus dem Haus der russischen Wissenschaften und Kultur zu sehen.

  • Plakat von Gagarin hinter Glas
  • Portrait und Zitat von Gagarin
  • Diverse Ausstellungsexponate
  • Galeriewand mit verschiedenen Fotos
  • Büste mit Galeriewand im Hintergrund

3. September 2017

Die Woche endet mit Kultur: Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Ateliers von Michael Lachmund waren heute verschiedene Ausstellungen in Priort zu sehen. Papier- und Metallkunst der besonderen Art, für draußen und drinnen, in groß und klein.

  • verschieden Kunstobjekte an der Wand
  • zwei abstrakte Gemälde
  • Galerieraum
  • Skulptur im Grünen

16. Juli 2017

Die Woche endet mit Kultur: Heute Vormittag hatte das Karl-Marx-Haus in Trier meine ganze Aufmerksamkeit. Modern, lehrreich und in der Wahrnehmung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, die das Haus betreibt.

  • Karl-Marx-Foto mit Text
  • Zitat-Ausschnitt
  • Karl-Marx-Haus
  • Karl-Marx-Bronzebüste vor Unterschrift als Wand-Tattoo
  • Galeriewand mit diversen Exponaten

2. Juli 2017

Die Woche endet mit Kultur: Fahrradtour von Kirche zu Kirche im Ost-Havelland. Mit aufschlussreichen Gesprächen und vielen wissenswerten Informationen zu Kirchen und Gärten.
Elstal - Wernitz - Nauen - Markee - Markau - Wernitz - Elstal

  • Kirchenorgel
  • Kirche von außen
  • Türgriff auf alter Holztür
  • Friedhofseingang
  • Kirchenaltar
  • verrosteter Zaun bewachsen von Efeu

25. Juni 2017

Die Woche endet mit Kultur: Das Pfarrhoffest in Wustermark lockt mit Livemusik, Ausstellungen und Gesprächen über die Reformation. Viele liebe Menschen habe ich hier getroffen und nun kann die Woche ausklingen.

  • diverse Exponate
  • Galeriewand mit Gemälden
  • Musiker spielen in einer verfallenen Scheune
  • Panoramaansicht der Festwiese

18. Juni 2017

Die Woche endet mit Kultur: In der Sonderausstellung „Bildhauerinnen!“ gewährt das Kunstarchiv Beeskow einen besonderen Einblick in seinen Bestand. Erstmals sind ausschließlich Plastiken zu sehen, die von Künstlerinnen in der DDR geschaffen wurden. Eine vielseitige und vor allem lange ersehnte Ausstellung!

  • Skulptur einer liegenden Frau sowie weitere Figuren im Hintergrund
  • Skulptur
  • Skulptur
  • Skulptur
  • Panorama des Galerieraumes

12. Februar 2017

Der Sonnabend endete mit Kultur: In der Kunsthalle Rostock ist derzeit eine wunderbare Ausstellung über die DDR-Modezeitschrift "SIBYLLE" (1956-1995) zu bestaunen. Trotz einiger inhaltlicher Schwächen, eine sehr zu empfehlende Ausstellung.

  • weibliches Model blickt nach oben
  • vier weibliche Models
  • zwei Frauen
  • Frau mit Zigarette in der Hand und Kopftuch

8. September 2016

Heute: Ausstellungseröffnung in der "Galerie am Blauen Haus" in Nauen zum Thema "DDR-Betriebe und ihre Menschen in Nauen". Gestaltet vom Nauener Heimatverein. Ein Besuch lohnt sich, wenn einen interessiert, wie Oma und Opa gearbeitet haben.

  • alte Fotografie eines Pferdewagens
  • alte Fotografie der Molkerei Nauen

6. März 2016

Die Woche endet mit Kultur: Berührende Kunst habe ich heute im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin gesehen. Armut, Frieden, Kinder-Themen, die auch heute aktuell sind. Ein Besuch lohnt sich.

  • Skulptur
  • Gemälde
  • Skulptur

19. Dezember 2015

Selten war ich so beeindruckt und berührt von einer Ausstellung: Die Ausstellung "Arbeit! Ostdeutsche Arbeitswelt im Wandel 1945-2015", im Tagungszentrum der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Königsbrücker Landstraße 2 in 01109 Dresden, übertraf viele meiner Erwartungen. Die Ausstellungsmacher haben eine so facetten- und inhaltsreiche Ausstellung geschaffen, dass ich nur allen Interessierten einen Besuch empfehlen kann. Weitere Infos dazu unter:
http://www.kulturstudien-dresden.de/crbst_13.html

  • Gemälde eines Bergbauarbeiters
  • Vietnamesische und deutsche Arbeiterin Arm in Arm
  • Zelt und Bungalow vor Industriekulisse