Schwerpunkt: Sozial-ökologischer Umbau

Ohne soziale Gerechtigkeit bleiben ökologisches Wirtschaften und eine nachhaltige Lebensweise leere Versprechen. Wirtschaft und Gesellschaft, Macht- und Eigentumsverhältnisse dürfen nicht bleiben wie sie sind, wenn der notwendige Umbau möglich werden soll. Gegenmodelle, die sich auf Marktinstrumente beschränken und an der bestehenden Ungleichheit nichts ändern, werden sowohl an den sozialen als auch den ökologischen Problemen scheitern.

Unser Ansatz für einen Sozial-ökologischen Umbau setzt deshalb auf die Durchsetzung globaler Rechte und gesicherte Teilhabe an menschlichen Grundbedürfnissen, wie Ernährung, Zugang zu Wasser, Mobilität, Bildung, Sorge und Versorgung statt markgesteuerte Ausbeutung. Politische Steuerungsinstrumente sollen umweltschonendes Verhalten belohnen, Ressourcenverbrauch vermindern und Nachhaltigkeit in der Produktion, im Verteilen und Verbrauchen unserer Lebensmittel und Gebrauchsgüter fördern. Es braucht nicht weniger als ein neues Gesellschaftsmodell, das uns eine Wirtschaftsweise und Lebensweise ermöglicht, in der Gerechtigkeit, ökologische Grenzen und demokratische Teilhabe verbunden werden können. - heißt es in der Präambel des Plan-B-Konzeptes der Bundestagsfraktion der Linken.

Als Mitglied der Ökologischen Plattform der Linken und der Grünen Liga Brandenburg setze ich mich aktiv für einen Sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft ein. Vor allem in Verbindung mit Kommunalpolitik. Mir ist wichtig, dass überall das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines sozial-ökologischen Umbaus geschaffen wird.